Sunpower/First Solar-Yieldco erhofft sich 375 Millionen US-Dollar aus Börsengang

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Die US-Photovoltaik-Konzerne haben nun den Ausgabepreis für die Aktien von 8point3 Energy bekanntgegeben. Er soll bei 21 US-Dollar pro Stück liegen.

New Yorker Börse

20 Millionen Aktien von 8point3 Energy Partners LP sollen für den Börsengang zu 21 US-Dollar pro Stück ausgegeben werden.
Foto: Ryan Lawler/wikimedia

Das gemeinsam von Sunpower und First Solar gegründete Yieldco-Unternehmen 8point3 Energy Partners LP soll demnächst an die Börse gehen. Am Freitag ist dafür der Ausgabepreis von 21 US-Dollar pro Aktien bekanntgegeben worden. Insgesamt wollen die US-Konzerne für ihr Joint Venture, über das bestehende und geplante Photovoltaik-Kraftwerke betrieben werden sollen, 20 Millionen Aktien zum Börsengang (IPO) ausgeben. Darüber hinaus hätten die Konsortialbanken eine 30-tägige Option zum Kauf von drei Millionen weiteren Aktien zum IPO-Preis. Konsortialführer für den Börsengang seien Goldman, Sachs & Co. sowie Citigroup Global Markets Inc. Die Deutsche Bank Securities Inc., J.P. Morgan Securities LLC and Credit Agricole Securities (USA) Inc. agierten zudem als gemeinsame Konsortialführer für den IPO.

Aus dem Börsengang erhofft sich das Yieldco-Unternehmen Einnahmen von 375 Millionen US-Dollar. Mit den Nettoerlösen aus dem Börsengang beabsichtige 8point3 Energy Partners in die gemeinsame Einheit 8point3 Operating Company, LLC, zu investieren, in der Sunpower und First Solar ihre Projekte einbringen wollen. Die Erlöse, die die Gesellschaft generiert, sollen zum einen für Barausschüttungen an Sunpower und First Solar genutzt werden, wie es weiter hieß. Zum anderen wollen die Partner 37,8 Millionen US-Dollar der IPO-Einnahmen nutzen, um weitere Photovoltaik-Kraftwerke für das Yieldco-Unternehmen zu erwerben.

Im Februar hatten die beiden Photovoltaik-Hersteller mit Hauptsitz in den USA angekündigt, das Yieldco-Joint Venture gründen zu wollen. Die Analysten der Deutschen Bank zeigten sich überrascht, bewerteten es aber als sehr gutes Vorhaben. Sunpower ist mit 56,6 Prozent und First Solar mit 43,4 Prozent beteiligt. Beide US-Konzerne haben bereits Photovoltaik-Projekte im Gigawattbereich weltweit installiert und verfügen über gut gefüllte Projektpipelines. (Sandra Enkhardt)


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