STGCON übernimmt Asola Solarpower

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Asola Solarpower hat einen Investor gefunden. Der chinesische Elektronikhersteller STGCON will das insolvente Erfurter Photovoltaik-Unternehmen im Rahmen einer übertragenden Sanierung übernehmen.

Asola-Gebäude

Asola soll auch nach der Übernahme durch STGCON am Standort Erfurt bleiben.
Foto: Asola Solarpower

Der chinesische Elektronikhersteller STGCON kauft die insolvente Asola Solarpower GmbH. Wie das Erfurter Photovoltaik-Unternehmen mitteilt, wird die neue deutsche STGCON-Niederlassung im bayerischen Landsberg am Lech Asola im Rahmen einer übertragenden Sanierung übernehmen. Gegenstand des Geschäftsbetriebs sollen demnach weiterhin die Herstellung und der Handel von Photovoltaik-Modulen – schwerpunktmäßig die Entwicklung von Prototypen – sowie der Spezial- und Sondermodulbau sein. Zusätzlich soll der Bereich Automotive wieder hinzukommen.

Helmut Teschner, Geschäftsführer der STGCON Deutschland, sieht die Übernahme als strategisches Investment, insbesondere für die Internationalisierung im Automotive-Bereich. Außerdem habe das vom neuen Management entwickelte Geschäftsmodell für das klassische Photovoltaik‐Geschäft STGCON überzeugt.

Insovenzverwalter Jochen Grentzebach ist der Ansicht, mit STGCON einen idealen Partner für Asola gefunden zu haben, da das Unternehmen nicht nur inhabergeführt und solide finanziert sei, sondern Erhalt und Fortführung von Asola am Standort Erfurt gewährleiste. Grentzebach will die Vertragsverhandlungen in Abstimmung mit den Gläubigergremien noch im Juni abschließen. Der Übergang des Unternehmens auf den Investor ist für den 1. Juli 2013 geplant. (Petra Hannen)


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