Österreich soll Photovoltaik mehr fördern

Kategorie: Politik und Gesellschaft, Märkte und Trends, Topnews

Der österreichische Solarverband PVA fordert eine Reform des Ökostromgesetzes nach deutschem Vorbild. Im vergangenen Jahr wurden gerade einmal Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von sieben Megawatt in der Alpenrepublik installiert.

Solarpark in Wels

Bislang gibt es kaum Photovoltaik-Anlagen in Österreich
Foto: Photovoltaic Austria

Österreich kommt bei der Photovoltaik-Förderung nicht vom Fleck. Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) hat eine Petition an die Bundesregierung in Wien gerichtet. Sie enthalte die Bitte, die Deckelung der Photovoltaik im Ökostromgesetz aufzuheben und eine Entwicklung nach internationalem Vorbild zu ermöglichen. Bis zum Herbst sollen mindestens 10.000 Menschen die Petition mitzeichnen. Dazu hat der Bundesverband PVA die Webseite www.sonnenzukunft.at eingerichtet.
Gerade einmal sieben Megawatt Photovoltaik-Leistung sind im vergangenen Jahr nach PVA-Angaben im Land neu installiert worden. In Deutschland waren es hingegen 3800 Megawatt. „Ein Ökostromgesetz, das mit 2,1 Millionen Euro pro Jahr gedeckelt ist, erstickt den Ausbau der Photovoltaik im Keim“, sagte PVA-Präsident Hans Kronberger.  Es bestehe die Gefahr, dass Österreich international den Anschluss verliere. Zudem leide die Photovoltaik-Industrie unter dem fehlenden Heimatmarkt, so Kronberger weiter. Dies sei gerade im Bereich Forschung und Entwicklung ein großer Nachteil gegenüber ausländischen Wettbewerbern. (Sandra Enkhardt)


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