Solarworld verhandelt Silizium-Vertrag nach

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Der Bonner Photovoltaik-Konzern hat nun einen weiteren Vertrag zur Versorgung mit Silizium nachverhandeln können. Kurzfristig belastet dies das Ergebnis von Solarworld mit einer niedrigen zweistelligen Millionensumme, aber langfristig soll es die Liquidität verbessern.

Solarworld-Standort im sächsischen Freiberg

Solarworld hat einen weiteren Liefervertrag für Silizium nachverhandelt.
Foto: SolarWorld AG

Die Solarworld hat sich mit einem weiteren Rohstofflieferanten auf neue Vertragsbedingungen geeinigt. Damit sei es gelungen, „die Versorgungssicherheit des Konzerns mit dem Rohstoff Silizium zu wettbewerbsfähigen Konditionen zu stärken“, teilte der Photovoltaik-Hersteller mit. Er nannte aber nicht den Namen des Lieferanten und auch keine Einzelheiten zu den neuen Vertragskonditionen. Allerdings werde durch die Einigung eine bilanzielle Neubewertung der Anzahlungen und Rückforderungsansprüche gegenüber dem Lieferanten notwendig, hieß es weiter. Voraussichtlich bedeute dies, dass das EBITDA-Ergebnis 2014 mit einem nicht cash-wirksamen Sondereffekt in niedriger zweistelliger Millionenhöhe belastet werde. Künftig werde die Vereinbarung sich aber positiv auf die Liquidität von Solarworld auswirken. (Sandra Enkhardt)


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