Solarworld international weiter auf dem Vormarsch

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Für das erste Quartal konnte der Bonner Photovoltaik-Hersteller eine Umsatzsteigerung von 50 Prozent vermelden. Dies lag hauptsächlich am höheren Absatz von Solarworld-Produkten außerhalb der Eurozone.

Dachanlagen mit Solarworld-Modulen in den USA

Die USA ist mittlerweile der mit Abstand größte Absatzmarkt für Solarworld.
Foto: SolarWorld

Die Solarworld AG hat im ersten Quartal ihren Absatz von Solarmodulen und Photovoltaik-Bausätzen um 44 Prozent auf 202 Megawatt steigern können. Der Umsatz sei sogar um 50 Prozent auf 149 Millionen Euro angewachsen, teilte der Photovoltaik-Hersteller nun mit. Dies sei auch dadurch begründet, dass Solarworld seien Absatz vor allem außerhalb der Eurozone habe steigern können. Der niedrige Eurokurs begünstige die Exporte. Die stärksten Zuwächse bei der Nachfrage habe das Unternehmen in den USA verzeichnet. Gegenüber dem ersten Quartal 2014 sei der Absatz um 170 Prozent auf 116 Megawatt gestiegen. Auch in Japan, Australien und Südafrika seien Solarworld-Produkte stärker nachgefragt worden. In Europa sei das Geschäft hingegen auch im ersten Quartal weiter rückläufig gewesen. Insgesamt habe Solarworld 90 Prozent seiner Photovoltaik-Produkte außerhalb Deutschlands abgesetzt.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei im 1. Quartal 2015 auf 3,0 Millionen Euro gestiegen, nach 1,6 Millionen Euro bereinigt um Sondereffekte im Vorjahresquartal. Damals hatte sich die Erstbilanzierung des Kaufs der Bosch Solar Energy AG in Arnstadt positiv ausgewirkt. Gründe für das positive Ergebnis im ersten Quartal 2015 seien unter anderem die operativen Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz und Kostenstruktur an allen Standorten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag Solarworld zufolge im 1. Quartal 2015 bei einem Verlust von 8,0 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2014 gab es wegen der Sondereffekte noch einen Überschuss von 127 Millionen Euro. Die liquiden Mittel zum Quartalsende seien auf 148 Millionen Euro gesunken, was auf Zinszahlungen und Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten inklusive einer Sondertilgung sowie auf Investitionen für Erweiterungen der Produktionskapazitäten zurückzuführen sei. (Sandra Enkhardt)


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