Solarworld deckelt Vorstandsbezüge

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Die Vorstände im Bonner Solarkonzern sollen künftig nicht mehr als eine Million Euro im Jahr verdienen dürfen. Dies beschlossen am Mittwoch die Aktionäre auf der Hauptversammlung.

Modulverpackung bei Solarworld

Solarworld will mit der Neuregelung sozialer Ungerechtigkeit zwischen den Arbeitern und der Chefetage entgegenwirken
Foto: SolarWorld AG, Bonn

Solarworld will die Gehälter seiner vier Vorstände deckeln. Dies hat der Gründer und Vorstandschef des Unternehmens, Frank Asbeck, vorgeschlagen. Die Hauptversammlung, auf der über  1.000 Aktionäre und Aktionärsvertreter anwesend waren, folgte dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, wie der Photovoltaik-Konzern mitteilte. Sie stimmten somit für eine Begrenzung der Bezüge jedes Vorstandsmitglieds auf das Zwanzigfache des Brutto-Durchschnittseinkommens der Mitarbeiter im Konzern. Momentan ist Solarworld-Chef Asbeck der einzige in dem Gremium, der mehr als eine Million Euro pro Jahr verdient.

Die Regelung solle die Deckelung für die Ewigkeit festgeschreiben. Asbeck will einem Handelsblatt-Bericht (Mittwochausgabe) mit seinem Vorstoß auch die Politik in Berlin antreiben. Die Bundesregierung hat in ihrem im März vorgelegten Gesetzesvorschlag keine Deckelung der Vorstandsbezüge festgeschrieben.(SE)


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