Solar-Fabrik verschiebt Konzernabschluss 2014

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Der Jahresfinanzbericht der Solar-Fabrik AG wird wahrscheinlich nicht wie geplant Ende März veröffentlicht. Der Schritt zur Insolvenz in Eigenverwaltung Anfang Februar müsse noch in den Geschäftszahlen berücksichtigt werden, so das Unternehmen.

Nullemissionsfabrik von Solar-Fabrik

In einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung will die Solar-Fabrik wieder auf die Beine kommen.
Foto: Solar-Fabrik

Der im Februar in die Insolvenz geratene Photovoltaik-Hersteller Solar-Fabrik verschiebt die Veröffentlichung des Konzernabschlusses für das Jahr 2014. Als Grund gibt das Unternehmen die Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft in Eigenverwaltung an. Die geplante Frist (31. März 2015) könne voraussichtlich nicht eingehalten werden, weil „die Auswirkungen dieses Ereignisses auf den Konzernabschluss noch berücksichtigt werden müssen“.

Anfang Februar hatte Solar-Fabrik die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Zur Begründung für den Insolvenzantrag gab das Unternehmen an, dass im vierten Quartal 2014 ein massiver Einbruch der Nachfrage und damit verbunden ein Preisverfall bei Solarmodulen eingetreten sei. Dieser allgemeine Trend im europäischen Photovoltaik-Markt werde sich nach Einschätzung des Unternehmens in den nächsten Monaten fortsetzen. Daher sei ein weiterer erheblicher Kostendruck zu erwarten. Die Mitarbeiter von Solar-Fabrik befinden sich seit November 2014 in Kurzarbeit. (Mirco Sieg)


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