Solar-Fabrik rechnet erneut mit deutlichem Verlust

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Ähnlich wie die SMA Solar Technology AG sieht sich auch der Modulhersteller nun gezwungen, seine Gewinnziele für das laufende Jahr nach unten zu korrigieren. Grund ist bei der Solar-Fabrik ebenfalls die schwache Photovoltaik-Nachfrage im vierten Quartal.

Nullemissionswerk der Solar-Fabrik in Freiburg

Die Solar-Fabrik rechnet aufgrund des Preisverfalls bei Modulen erneut mit einem kräftigen Minus.
Foto: Solar-Fabrik AG

Die Solar-Fabrik AG muss ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2014 anpassen. Zwar betrachte der Vorstand die Umsatz- und Absatzziele für das laufende Jahr „als erreichbar“. Er sehe „jedoch aufgrund des schleppenden Geschäftsverlauf im 4. Quartal, der insbesondere mit einem deutlich erhöhten Preisverfall einhergeht, das Ziel einer im Vergleich zum Vorjahr verbesserten EBIT-Marge auf Konzernebene gefährdet“. Der wesentliche Grund dafür sei der massive Absatzeinbruch auf den europäischen Photovoltaik-Märkten, teilte Solar-Fabrik weiter mit. Trotz der stark rückläufigen Nachfrage in Europa sei es dem Freiburger Modulhersteller dennoch gelungen, in Europa bessere Absatz und Umsatzzahlen zu erreichen. Der Preisverfall werde aber dazu führen, dass im Jahresergebnis die EBIT-Marge wie im Vorjahr erneut unter -10 Prozent liegen werde. Konkrete Zahlen teilte Solar-Fabrik zunächst nicht mit.

2013 hatte die Solar-Fabrik Umsatzerlöse von knapp 53 Millionen Euro bei einem EBIT-Verlust von rund 8 Millionen Euro erzielt. Zum August hat der Hersteller zudem das Modulwerk der insolventen Centrosolar Sonnenstromfabrik GmbH in Wismar sowie die 143 Mitarbeiter übernommen. (Sandra Enkhardt)


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