Singulus kassiert Prognosen für 2016 und 2017

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Singulus Technologies zieht mit sofortiger Wirkung die Prognosen für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 zurück. Hintergrund ist ein 110 Millionen Euro schwerer Auftrag aus China.

Singulus-Anlage

Wegen eines Großauftrags aus China zieht Singulus die Prognosen für 2016 und 2017 zurück.
Foto: SINGULUS TECHNOLOGIES AG

Für mehr als 110 Millionen Euro hat eine Tochtergesellschaft des chinesischen Staatskonzerns China National Building Materials (CNBM) bei der Singulus Technologies AG Anlagen zur Produktion von CIGS-Solarmodulen bestellt. Das hat den Photovoltaik-Anlagenbauer jetzt dazu bewogen, die Prognosen für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 mit sofortiger Wirkung zurückzuziehen. Das Unternehmen werde gegebenenfalls eine neue Prognose für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 abgeben, wenn diese als hinreichend sicher erachtet werden könne.

Wie Singulus weiter mitteilt, werden Umsätze im Segment Solar generell nach Projektfortschritt realisiert. Die Höhe der im laufenden Geschäftsjahr zu erwartenden Umsätze sei somit stark vom zeitlichen Verlauf der Auftragsumsetzung abhängig. Nach gegenwärtiger Annahme könnten sich größere Teile der Umsatz- und Gewinnrealisierung über den Jahreswechsel 2016 hinaus in das Geschäftsjahr 2017 verschieben, weil der Auftrag später als erwartet vergeben worden sei. Die Verträge stünden weiterhin noch unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Singulus-Gremien.

Die aktuellen Restrukturierungsmaßnahmen verlaufen Singulus zufolge planmäßig. Das Unternehmen werde in diesem Zusammenhang nun die von der außerordentlichen Hauptversammlung beschlossene Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung der Singulus-Aktien im Verhältnis von 160 zu 1 durchführen, die Umstellung der Notierung soll mit Wirkung zum 6. Juni 2016 erfolgen. Im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung folge darauf erwartungsgemäß die Umsetzung des von der Anleihegläubigerversammlung beschlossenen Umtausches der Singulus-Anleihe in Erwerbsrechte für neue Aktien und die neue Anleihe. Dies führe dazu, dass die derzeitigen Aktionäre nach der Kapitalerhöhung noch rund fünf Prozent des dann erhöhten Grundkapitals halten. (Petra Hannen)


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