Shunfeng wieder in den schwarzen Zahlen

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Shunfeng verzeichnet vorläufigen Geschäftszahlen zufolge ein erfolgreiches erstes Halbjahr: Der chinesische Photovoltaik-Konzern meldet eine Versechsfachung des Umsatzes und die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

PV in China

Shunfeng will ein führender Cleantech-Anbieter Asiens werden.
Foto: Wikimedia/Wing

Noch die die Zahlen noch vorläufig. Aber sie bestätigen, was Shunfeng bereits Mitte Juli anklingen ließ: ein erfolgreiches erstes Halbjahr. Wie der chinesische Photovoltaik-Konzern mitteilt, hat sich in dieser Periode der Umsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 auf 2,95 Milliarden Renminbi (365 Millionen Euro) versechsfacht, der Rohertrag erhöhte sich um den Faktor 13,7 auf 750 Millionen Renminbi (96,7 Millionen Euro). Grund für diese Entwicklung sei das deutlich gewachsene Photovoltaik-Geschäft nach der Übernahme von Wuxi Suntech. Außerdem seien die meisten Solarkraftwerke des Unternehmens, die 2013 gebaut wurden, inzwischen in Betrieb und hätten im ersten Halbjahr 2014 zum Ergebnis beigetragen. Shunfeng meldet für das erste Halbjahr einen Gewinn von 503,9 Millionen Renminbi (62,2 Millionen Euro) – im ersten Halbjahr steckte der Konzern noch mit 672,7 Millionen Renminbi (83 Millionen Euro) in den roten Zahlen.

Wie Shunfeng weiter mitteilt, besitzt der Photovoltaik-Konzern zum Stichtag 30. Juni 2014 Solarkraftwerke mit insgesamt 185,798 Megawatt Nennleistung, etwa 60 Prozent davon stehen in der chinesischen Xinjiang-Region. Von den für dieses Jahr geplanten 1757 Megawatt Photovoltaik seien zum Stichtag 876 Megawatt bereits im Bau. Shunfeng-Chef Zhang Yi erläuterte, Shunfeng habe sich durch Übernahmen beispielsweise von Wuxi Suntech und Sunways zu einem integrierten Photovoltaik-Unternehmen mit Upstream- und Downstream-Aktivitäten entwickelt und verfolge das Ziel, langfristig ein führender One-Stop-Anbieter für saubere Energie in China und in der Region Asien zu werden. Weitere Akquisitionen sollen folgen. Shunfeng erwarte, bis Ende 2014 insgesamt über eine Produktionskapazität von 2,2 Gigawatt für Solarzellen und 2,4 Gigawatt für Solarmodule zu verfügen. Außerdem sei eine Diversifizierung geplant, um auch Speichertechnologien und andere Formen der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen abdecken zu können. Daher solle sich der Name des Konzerns von Shunfeng Photovoltaic International Limited zu Shunfeng International Clean Energy Limited ändern. (Petra Hannen)


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