Sellering warnt vor zu schnellen Photovoltaik-Kürzungen

Kategorie: Politik und Gesellschaft, Topnews

Im Landtag hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident gegen zu schnelle Kürzungen der Photovoltaik-Einspeisetarife ausgesprochen. Er forderte verlässliche Rahmenbedingungen für Hersteller und Handwerksbetriebe.

Bundesrat von außen

Sellering will mit seinen ostdeutschen Kollegen weitere Änderungen im Bundesrat durchsetzen
Foto: Bundesrat

In einer Aktuellen Stunde im Landtag hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) vor einer zu schnellen Kürzung der Photovoltaik-Einspeisetarife gewarnt. Die Solarförderung müsse mit Augenmaß abgeschmolzen werden und die Kürzungen sollten schrittweise erfolgen. "Durch die technische Entwicklung und den massiven Ausbau der letzten Jahre ist der Solarstrom erheblich günstiger geworden. Deshalb ist völlig klar, dass wir zu einer schrittweisen Absenkung bei den Photovoltaik-Einspeisetarifen kommen müssen“, sagte Sellering im Landtag. Die Verlässlichkeit sowie der Blick auf die wirtschaftlichen Realitäten müsse ebenfalls gewahrt bleiben. Die Beschäftigten bei den Photovoltaik-Herstellern sowie den Handwerksbetrieben bräuchten verlässliche Rahmenbedingungen. 

Sellering wolle sich gemeinsam mit den Vertreter der ostdeutschen Bundesländer noch für Änderungen einsetzen. Die Pläne der Bundesregierung zur Kürzung der Solarförderung müssten noch einmal überarbeitet und geändert werden, sagte Sellering weiter. (Sandra Enkhardt)


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