Schott Solar kürzt weiter

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Der Photovoltaik-Konzern hat bereits seinen Ausstieg aus der Fertigung kristalliner Solarmodule und Wafer beschlossen. Nun sollen auch etwa zwei Drittel der Mitarbeiter im Jenaer Technologiezentrum ihren Job verlieren.

kristalline Solarzellen von Schott Solar

Infolge des Rückzugs aus der kristallinen Photovoltaik passt Schott Solar nun auch sein Technologiezentrum in Jena an
Schott Solar AG

Schott Solar will sich nach eigenen Angaben zum Ende Oktober von 38 der 60 Beschäftigten in seinem Jenaer Technologiezentrum trennen. Dies stehe im unmittelbaren Zusammenhang mit der Entscheidung, sich auf der Produktion kristalliner Photovoltaik-Produkte zurückzuziehen. Ziel sei es, eine sozialverträgliche Lösung zu finden und auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten, erklärte der Sprecher des Schott-Konzerns Klaus-Bernhard Hofmann. Die verbleibenden Mitarbeiter des erst Anfang des Jahres eröffneten Technologiezentrums würden künftig ihren Schwerpunkt auf neue Anwendungsfelder, insbesondere auf Produktions- und Bearbeitungstechnologien für neue Materialen, legen.

Neben dem Rückzug aus der kristallinen Photovoltaik-Produktion hatte Schott Solar in diesem Jahr auch bereits die Waferfertigung in Jena geschlossen und die Solarzellenproduktion eingestellt. Die Produktion von Dünnschichtmodulen am Standort Jena soll aber aufrecht erhalten bleiben. Sie sei von der Entscheidung unberührt, erklärte Schott-Sprecher Hofmann weiter. (Sandra Enkhardt)


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