Schott-Solar-Forscher für Deutschen Zukunftspreis nominiert

Kategorie: Forschung und Entwicklung, Fachwissen und Technik

Zwei Entwickler der Schott Solar AG aus Mainz sind für den diesjährigen Zukunftspreis nominiert. Sie haben einen Receiver für Parabolrinnen-Kraftwerke konzipiert, mit dessen Hilfe die Effizienz bei der Stromumwandlung gesteigert wird.

Vakuumröhren sind wesentliche Element von Receivern für Solarkraftwerke

Vakuumröhren aus der Produktion von Schott Solar
Schott Solar AG

Die beiden Entwickler der Schott Solar AG, Nikolaus Benz und Thomas Kuckelkorn, sind für den Deutschen Zukunftspreis 2008 nominiert. Dies wurde auf einer Pressekonferenz am Dienstag vom Chef des Bundespräsidialamts, Staatssekretär Dr. Gert Haller, bekannt gegeben. Die Wissenschaftler haben einen Energiesammler für Solarkraftwerke entwickelt, mit dessen Hilfe Sonnenenergie effizienter in Strom umgewandelt werden kann.

Receiver für Solarkraftwerke

Der Receiver ist eine Kernkomponente von Parabolrinnen-Kraftwerken. Er besteht aus einem Vakuumrohr, in dem Thermoöl zirkuliert und ist mit einem speziellen Wärmeabsorber und einer auf nanotechnologischen Verfahren basierenden Antireflexbeschichtung ausgerüstet. Die gebündelte Sonnenwärme wird verlustarm zu einem Dampfkessel transportiert. Die Hitze erzeugt Dampf, der wiederum eine Turbine antreibt und somit Strom produziert wird. Mit dem Verfahren soll die Effizienz von Solarkraftwerken weiter gesteigert werden.

Der Deutsche Zukunftspreis 2008 wird am 3. Dezember von Bundespräsident Hort Köhler in Berlin verliegen. Er zählt zu den bedeutendsten Preisen für Technik und Innovationen hierzulande. Die Auszeichnung ist mit 250.000 Euro dotiert. (SE)


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