Q3 Energieelektronik in der Insolvenz

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Das Amtsgericht Ulm hat für den deutsche Hersteller von Wechselrichtern und Batteriespeichern ein Insolvenzverfahren eröffnet. Gespräche mit potenziellen Investoren laufen bereits.

Q3-Energieelektronik Speichersysteme

Q3 Energieelektronik sucht nach einem neuen Investor, um weiter Wechselrichter und Speicher produzieren zu können.
Bild: Q3 Energieelektronik

Das nächste deutsche Photovoltaik-Unternehmen befindet sich in der Insolvenz. Am vergangenen Freitag hat das Amtsgericht Ulm die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens gegen die Q3 Energieelektronik GmbH & Co.KG angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellten die Richter den Rechsanwalt Matthias Dorn aus Kempten. In der Insolvenzbekanntmachung heißt es, dass gegen die Entscheidung eine sofortige Beschwerde eingelegt werden könne. Diese müssen innerhalb von zwei Wochen beim Amtsgericht in Kempten eingehen.

Das Unternehmen befindet sich derzeit bereits in Gesprächen mit potenziellen Investoren. Dabei wird es vom vorläufigen Insolvenzverwalter unterstützt. Q Energieelektronik hofft bereits in Kürze eine Lösung präsentieren zu können. Der Geschäftsbetrieb läuft derweil weiter. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld zunächst gesichert.

Q3 Energieelektronik produziert Speichersysteme und Wechselrichter. Erst im September verkündete das Photovoltaik-Unternehmen, dass es sein Q_BEE Energiespeichersystem nun im Industriestandard, sprich in Serie, produzieren wolle. Bis zum ersten Quartal solle die Produktion auf 50 Batteriespeichersysteme im Monat hochgefahren werden. (Sandra Enkhardt)


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