Pilotlinie für neue Zellkonzepte bei Roth & Rau

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Das sächsische Photovoltaik-Unternehmen wird gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) in Hohenstein-Ernstthal an der Herstellung effizienter und kostengünstiger kristalliner Solarzellen forschen. Seit drei Jahren kooperieren beide Seiten bereits bei einer Vielzahl von Photovoltaik-Projekten.

Firmengebäude von Roth & Rau

Die neue Pilotanlage steht bei Roth & Rau
Foto: Roth & Rau AG

Die Roth & Rau AG und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) werden künftig eine Pilotlinie in Hohenstein-Ernstthal betreiben, bei der neue Photovoltaik-Zellkonzepte erforscht und gestestet werden sollen. Überdies sollen die Ergebnisse in die Entwicklung von Fertigungsausrüstung für kristalline Solarzellen einfließen. Ziel sei, die Produktion effizienter und kostengünstiger zu gestalten sowie die Wirkungsgrade der Solarzellen zu erhöhen.
Die Pilotlinie entstand binnen eines Jahres. Sie umfasst alle Prozessschritte zur Herstellung kristalliner Solarzellen: von der nasschemischen Behandlung der Wafer über das Aufbringen der Anti-Reflexbeschichtung bis hin zur Front- und Rückseitenmetallisierung sowie der Funktionsüberprüfung. Die Kosten belaufen sich auf etwa 13,2 Millionen Euro. Der Aufbau der Pilotlinie sei mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie Geldern aus der Investitionsförderung der Sächsischen Landesregierung teilfinanziert worden. Roth & Rau und das Fraunhofer IKTS arbeiten bereits seit drei Jahren bei einer Vielzahl von Photovoltaik-Projekten zusammen.
Die Pilotlinie wird am heutigen Mittwoch feierlich in Betrieb genommen. (Sandra Enkhardt)


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