Photovoltaik-Zubau im Januar bei 83 Megawatt

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Nach der jüngsten Veröffentlichung der Bundesnetzagentur sind im Januar in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 83,242 Megawatt neu gemeldet worden. Immerhin neun neue Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind für Januar im Anlagenregister verzeichnet.

Solarpark von Athos Solar im Bau

Die ersten Ausschreibungsprojekte sind mittlerweile am Netz.
Foto: ETU/Thomas Ucka

Zum Jahresstart gibt es keine signifikante Erhöhung des Photovoltaik-Zubaus in Deutschland. Die Bundesnetzagentur meldete am Montag, dass Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 83,242 Megawatt im Januar neu registriert worden seien. 17,949 Megawatt entfielen davon auf Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Immerhin neun Solarparks waren für Januar neu im separat veröffentlichten Anlageregister verzeichnet, wobei einige davon tatsächlich schon Ende Dezember in Betrieb gegangen seien. Lediglich bei drei Photovoltaik-Freiflächenlagen lag die tatsächliche Inbetriebnahme im Januar. Dabei dürfte es sich um Photovoltaik-Ausschreibungsprojekte handeln.

Für die übrigen Anlagen veröffentlichte die Bundesnetzagentur eine Liste mit 3228 neu gemeldeten Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 65,29 Megawatt. Bei 2282 Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 32,257 Megawatt handelte es sich dabei um Photovoltaik-Anlagen mit einem Inbetriebnahmedatum im Januar. Die restlichen Anlagen waren Vor- und Nachmeldungen, wie es sie bereits in den Vormonaten gab. pv magazine hatte für das Vorjahr die Zahlen der Bundesnetzagentur diesbezüglich sowie nach einer Aufgliederung in die verschiedenen Segmente ausgewertet. Es zeigte sich, dass sich durch die Nachmeldungen die von der Bundesnetzagentur als Zubauzahlen veröffentlichten Daten weitgehend einstellten.

Im März bleibt die Solarförderung weiterhin auf dem Niveau aus dem September 2015. Die Einspeisetarife für Photovoltaik-Anlagen liegen je nach Größe zwischen 12,31 und 8,53 Cent pro Kilowattstunde. Die Erlösobergrenze bei der verpflichtenden Direktvermarktung liegt analog dazu zwischen 12,70 und 8,91 Cent pro Kilowattstunde. Ende März muss die Bundesnetzagentur die Degressionshöhe für die Solarförderung in den dann kommenden drei Monaten festlegen. Derzeit liegt der kumulierte Photovoltaik-Zubau unter 1500 Megawatt – damit dürfte es auch zwischen April und Juni keine Senkung der Photovoltaik-Einspeisetarife geben.

Im Dezember hatte der veröffentlichte Zubauwert der Behörde immerhin bei 144,621 Megawatt gelegen. Dabei sind vor allem noch gewerbliche Photovoltaik-Projekte mit einer Leistung zwischen 100 und 500 Kilowatt realisiert worden. Die Schwelle für die verpflichtende Direktvermarktung war zum Jahreswechsel auf Photovoltaik-Anlagen ab 100 Kilowatt gesenkt worden. Zum Stichtag 31. Januar 2016 gab die Bundesnetzagentur die in Deutschland installierte Leistung aller geförderten Photovoltaik-Anlagen mit 39.781 Megawatt an. (Sandra Enkhardt)


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