Neues Forschungsportal zu Energiespeichern

Kategorie: Speicher und Netze, Topnews

Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine Webseite zu Speichersystemen vorgestellt. Dort sollen neue Projekte, Technologien und Forschungsergebnisse der Forschungsinitiative Energiespeicher veröffentlicht werden.

Batteriespeicher von Younicos und Samsung

Die Bundesregierung fördert die Speicherentwicklung mit 200 Millionen Euro bis 2014.
Foto: Younicos

Die Forschungsinitiative Energiespeicher hat nun ein eigenes Webportal. Auf der Seite werden ab sofort Projekte, Technologien und Forschungsergebnisse der Forschungsinitiative Energiespeicher vorgestellt sowie Fragen zu Energiespeichern der Zukunft beantwortet, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Das Portal richte sich an interessierte Bürger, Fachleute und Journalisten.

Die Forschungsinitiative Energiespeicher ist vor rund einem Jahr ins Leben gerufen worden. Sie wird neben dem Wirtschaftsministerium auch vom Umwelt- und Bildungsministerium in der ersten Phase bis 2014 mit 200 Millionen Euro unterstützt. In Rahmen der Initiative will die Bundesregierung die technologischen Entwicklungen und Forschungen bei Energiespeichern unterstützen. Schwerpunkte dabei seien die beiden Leuchttürme "Wind-Wasserstoff-Kopplung" und "Batterien in Verteilnetzen" sowie Forschungsvorhaben zu thermischen Speichern und die Energiesystemanalyse, heißt es weiter. Mittelfristig soll durch die Initiative eine große Bandbreite wettbewerbsfähiger Speichertechnologien für Strom und Wärme entstehen.  Bis Ende vergangenen Jahres seien bereits mehr als 160 Forschungsprojekte gestartet worden. (Sandra Enkhardt)


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