Mehr Wind, weniger Photovoltaik im 1. Quartal

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Die erneuerbaren Energien konnten ihren Beitrag zum gesamten Energieverbrauch in den ersten drei Monaten dennoch weiter steigern. Angesichts der kühleren Witterung als vor einem Jahr stieg auch der Energieverbrauch in Deutschland um knapp fünf Prozent.


Grafik: AGEB e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) hat neue Zahlen für den Energieverbrauch in Deutschland im ersten Quartal 2015 vorgelegt. Demnach stieg der Gesamtverbrauch um knapp fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 3700 Petajoule an, was vor allem durch die kühleren Witterungsbedingungen begründet war. Besonders hohe Zuwächse habe es daher bei den Heizenergien wie Erdgas (plus 12 Prozent) und Mineralöl (plus 7 Prozent) gegeben, hieß es weiter.

Die erneuerbaren Energien konnten ihren Beitrag am gesamten Energieverbrauch im ersten Quartal weiter steigern. Insgesamt seien es knapp vier Prozent mehr gewesen als im 1. Quartal 2014. Außergewöhnlich stark sei der Zuwachs bei der Windenergie mit 32 Prozent gewesen. Dagegen habe die Photovoltaik ein Minus von elf Prozent verzeichnen müssen, so die AGEB. Der Beitrag der Kohle ging dagegen etwas zurück. Der Verbrauch der Steinkohle sei um zwei Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum gewesen, bei der Braunkohle sei es ein Minus bei 0,2 Prozent gewesen. Wie hoch die Anteile der einzelnen Technologien am Energieverbrauch genau waren, teilte die AGEB zunächst allerdings nicht mit. (Sandra Enkhardt)


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