Insolvenzgericht bestätigt Liquidationsplan von ECD und Uni Solar

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Im zweiten Anlauf haben die Richter zugestimmt. Die insolventen Photovoltaik-Unternehmen werden nun wohl aufgelöst.

Anlage mit Uni Solar-Modulen in Rom

Uni Solar wird aufgelöst
Foto: Uni Solar

Ein Insolvenzgericht im US-Bundesstaat Michigan hat den zweiten geänderten Plan zur Auflösung von Energy Conversion Devices, Inc. (ECD) und dessen Tochtergesellschaft United Solar Ovonic LLC - bekannter unter dem Namen Uni Solar - bestätigt. Am 30. Juli sei der Plan beim Gericht eingegangen, teilte das Photovoltaik-Unternehmen ECD mit. Die endgültige Bestätigung werde für den 14. August erwartet, sofern es keine Einsprüche gebe. Danach werde der Plan, der von der überwiegenden Mehrheit der Gläubiger gestützt werde, wirksam. Dieser sehe vor, die Forderungen der Gläubiger zu befriedigen. So sei bereits der komplette Maschinenpark sowie das Inventar und Lagerbestände von ECD und USO verkauft worden. Zudem laufe noch die Veräußerung der anderen Vermögenswerte, darunter auch des geistigen Eigentums. Danach sollen mit dem erzielten Bargeld die Forderungen der Gläubiger bestmöglich beglichen werden, hieß es weiter. Dies gelte auch für die Gewährleistungsansprüche auf Garantien.

Am 14. Februar hatten ECD und USO einen freiwilligen Antrag auf Insolvenz nach Chapter 11 beim Gericht in Michigan gestellt. Bereits am 23. Mai legten sie den ersten Plan für die gemeinsame Auflösung der Photovoltaik-Unternehmen vor. Dieser sei danach nochmals geändert worden. (Sandra Enkhardt)


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