Grundgrün setzt mit Sunfarming drittes Co-Branding um

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Das Photovoltaik-Unternehmen aus Erkner kann nun eine eigene Strommarke anbieten. Das Co-Branding ist von Grundgrün Energie aufgesetzt worden.

Solarpark mit 1,8 Megawatt von Sunfarming in Großbritannien

Sunfarming hat in den vergangenen Jahren insgesamt Photovoltaik-Projekte mit mehr als 350 Megawatt europaweit realisiert.
Foto: SUNfarming GmbH

Seit Anfang Mai ist die Sunfarming GmbH mit einer eigenen Strommarke aktiv. Sunfarming Green Energy sei ein reines Ökoststrom-Produkt, das im Co-Branding mit der Grundgrün Energie GmbH aufgesetzt worden sei, teilten die Unternehmen nun mit. "Mit jeder neu installierten Photovoltaik-Anlage kommen wir unserem Ziel, der hauptsächlichen Energieversorgung durch erneuerbare Energien, einen kleinen Schritt näher", sagte Martin Tauschke, Geschäftsführer von Sunfarming. Sein Unternehmen habe europaweit in den vergangenen Jahren bereits Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 350 Megawatt für private und gewerbliche Investoren realisiert.

Nun werde diesen Kunden mit Sunfarming Green Energy eine eigne Strommarke angeboten. Diese beinhalte 100 Prozent Ökostrom mit zusätzlichen energiewirtschaftlicher Qualität. „Bei Sunfarming Green Energy wird zeitgleich zum Verbrauch der Kunden aus Solarparks von Sunfarming Strom eingespeist – vom TÜV bestätigt. Denn Stromerzeuger und -abnehmer werden heute immer noch künstlich getrennt, dabei sind alle Erzeugungsanlagen auch Stromkunden und alle Stromkunden interessieren sich für die Erzeugungsanlagen, die für ihren Strom verantwortlich sind. Unsere Produkte denken Erneuerbare immer zusammen: Von Erzeugung bis Verbrauch", erklärte Florian Müller, Leiter Energielieferung der Grundgrün Energie GmbH.

Für die eigene Strommarke sei geplant, dass neben vielen anderen Anlagen in Deutschland möglichst viele Solarparks von Sunfarming Strom im Rahmen der Direktvermarktung zeitgleich zum Verbrauch der Kunden ins Netz einspeisen, hieß es weiter. Damit solle eine nachhaltige Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt der Zukunft gefördert werden. Für Grundgrün ist es bereits das dritte Co-Branding-Produkt, das mit einem Direktvermarktungspartner umgesetzt wird. Es sei „ein echtes Produkt einer Energiewirtschaft 4.0: intelligent, skalierbar, onlinebasiert, hochautomatisiert und komplett von sauberer Erzeugung bis Verbrauch gedacht. Das ist die Basis, um den künftigen Anforderungen der Energiewende begegnen zu können“, sagte Eberhard Holstein, Gründer und technischer Geschäftsführer von Grundgrün. (Sandra Enkhardt)


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