Gläubiger von SAG Solarstrom können hoffen

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

In seinem Bericht informiert der Insolvenzverwalter des Photovoltaik-Herstellers die Gläubiger über den Stand der Dinge. Letztendlich wird vom Verlauf des Investorenprozesses abhängen, wieviel Geld die Gläubiger zurückbekommen.

Solarpark von SAG Solarstrom

Die Gläubiger von SAG Solarstrom könnten etwa die Hälfte ihrer Forderungen beglichen bekommen, sollte ein Investor gefunden werden.
Foto: SAG Solarstrom

Auf der heutigen Gläubigerversammlung wird der Insolvenzverwalter der SAG Solarstrom AG, Jörg Nerlich, über den Stand des Verfahrens informieren. In seinem Bericht gehe er von einer Insolvenzquote von annähernd 50 Prozent aus, teilte das Photovoltaik-Unternehmen nun mit. Dies gelte aber nur, wenn der derzeit laufende Investorenprozess erfolgreich abgeschlossen werden. „Je nach dem tatsächlichen Ergebnis des Investorenprozesses kann die Insolvenzquote im Ergebnis deutlich unter 50 Prozent, aber auch deutlich darüber liegen“, hieß es weiter. Ob die Aktionäre Rückzahlungen erhielten, sei hingegen noch offen.

Zur Investorensuche sagte Nerlich, dass es nach aktuellem Stand wohl nicht zu einer Zerschlagung des Photovoltaik-Unternehmens aus Freiburg kommen werde. Dies war auch das erklärte Ziel des Vorstands, der nach einem Investor suchen wollte, der die Gesellschaft in seinen Grundstrukturen als Ganzes erhält. (Sandra Enkhardt)


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