Gecko Group stellt Insolvenzantrag

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Fünf Gesellschaften des Photovoltaik-Systemhauses aus Wetzlar haben beim Amtsgericht einen Insolvenzantrag gestellt. Die Geschäfte sollen trotzdem weiter laufen.

Eingang eines Amtsgerichts

Das Amtsgericht hat einen vorläufigen Insolvenzverwalter für die Gecko Group bestellt
Foto: pixelio.de/Jan von Bröckel

Die Gecko Group AG hat beim Amtsgericht Wetzlar in der vergangenen Woche einen Insolvenzantrag gestellt. Neben der Mutter- seien auch die vier Tochtergesellschaften  Gecko Energy Service GmbH, Gecko Logic Installations GmbH, Geckovoltaik Systems AG und die Gecko Logic GmbH davon betroffen, teilte das Unternehmen mit. Das Amtsgericht habe den Frankfurter Rechtsanwalt Jan Markus Plathner zum vorläufigen Insolvenzverwalter für alle Gesellschaften bestellt. Er habe sich direkt nach seiner Bestellung einen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens verschafft, dass sich auf den Bau, den Vertrieb und die Wartung von Photovoltaik-Anlagen spezialisiert hat. Der Geschäftsbetrieb solle zunächst weitergeführt und eine „nachhaltige Sanierung“ geprüft werden, hieß es weiter. Bei der zuständigen Agentur für Arbeit sei mittlerweile eine Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes beantragt worden, um die Gehälter der rund 140 betroffenen Mitarbeiter auszahlen zu können.

Die Gecko Group hat nach eigenen Angaben mehr als 4000 Photovoltaik-Anlagen bislang installiert. Neben Systemen für Privatkunden realisierte das Unternehmen auch Photovoltaik-Großprojekte. (Sandra Enkhardt)


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