Frankreich: Einspeisevergütungen sinken

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Angesichts des Photovoltaik-Zubaus im vierten Quartal 2014 werden die Einspeisevergütungen im ersten Quartal 2015 weiter sinken. Offizielle Zahlen stehen noch aus, aber die französische Solarenergievereinigung Enerplan hat eigene Berechnungen vorgelegt.

Dachanlage von Alfasolar

In Frankreich wird die Einspeisevergütung im ersten Quartal 2015 leicht sinken.
Foto: Alfasolar GmbH

Die französische Regulierungsbehörde CRE hat erste Festlegungen veröffentlicht, die für die Berechnung der neuen Einspeisevergütung für Solardachanlagen für das erste Quartal 2015 wichtig sind. Basis ist die neu ans Netz gegangene Leistung des vorhergehenden Quartals. Demnach wurden im vierten Quartal 2015 in Frankreich Dachanlagen mit insgesamt 56,2 Megawatt installiert. Davon entfielen 25,4 Megawatt auf gebäudeintegrierte Photovoltaik sowie 30,8 Megawatt auf einfache Dachanlagen. Dieser Zubau wird laut CRE zu einer Kürzung der Einspeisevergütung von 1,5 beziehungsweise zwei Prozent führen, die konkreten Zahlen will die Behörde in Kürze offiziell veröffentlichen.

Die französische Solarenergievereinigung Enerplan hat derweil schonmal gerechnet. Für das erste Quartal 2015 erwartet sie für gebäudeintegrierte Anlagen mit bis zu neun Kilowatt Leistung 26,57 Eurocent je Kilowattstunde. Einfache Dachanlagen mit bis zu 36 Kilowatt Leistung sollen 13,46 Cent erhalten, einfache Dachanlagen mit einer Leistung zwischen 36 und 100 Watt 12,79 Cent. Bei Photovoltaik-Anlagen jenseits dieser Kriterien mit maximal zwölf Megawatt Leistung rechnet Enerplan im ersten Quartal 2015 je Kilowattstunde mit 6,62 Eurocent. (Petra Hannen)


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