Domino-Effekt: Asola Automotive Solar auch in der Insolvenz

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Nur kurz nach der Schwestergesellschaft musste nun auch die Asola Automotive Solar Deutschland einen Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens stellen. Allerdings soll es gute Perspektiven für einen langfristigen Erhalt des Herstellers von Solardächern für die Automobilindustrie geben.

Fabrik von Asola Solarpower

Asola Solarpower befindet sich schon seit Februar im Insolvenzverfahren
Foto: Asola Solarpower GmbH

Die Asola Automotive Solar Deutschland GmbH hat einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Erfurt gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter sei der Rechtsanwalt Volker Reinhardt bestellt worden, teilte seine Kanzlei mit. Er habe bereits erste Gespräche geführt, um den langfristigen Erhalt des Herstellers von Solardächern für die Automobilindustrie sicherzustellen. "Ich sehe gute Aussichten, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten und die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten", erklärte Reinhardt nach ersten Gesprächen. Mit dem vorläufigen Insolvenzantrag habe auch die Investorensuche für den Photovoltaik-Hersteller begonnen. Gründe für den Insolvenzantrag seien der Wegfall eines großen Kunden und ein "Dominoeffekt" aus der Insolvenz der Asola Solarpower GmbH. Bereits im Februar 2013 stellte die Schwesterfirma Asola Solarpower einen Antrag für die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens. Beide Photovoltaik-Unternehmen sollen nun neu aufgestellt werden. (Sandra Enkhardt)


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