BSW-Solar und ZVEH legen Photovoltaik-Speicherpass auf

Kategorie: Speicher und Netze, Topnews

Der Speicherpass soll als Qualitätssiegel für Solarstrom-Speicher etabliert werden. Die KfW Bank akzeptiert ihn als Ersatz für die Fachunternehmererklärung bei der Speicherförderung.

Installation eines Batterie-Speichersystems

Der Handwerker dokumentiert über den Speicherpass die Qualität der Komponenten und der Installation.
Foto: BSW-Solar/Borrmann

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) haben den Photovoltaik-Speichepass gestartet. Sie wollen damit ein neues Qualitätssiegel für Solarstrom-Speicher auf den Markt bringen. Der Handwerker dokumentiere in dem Speicherpass für den Auftraggeber die Qualität der verbauten Komponenten sowie die fachgerechte Installation, die Prüfung und die Einhaltung aller Regeln und Normen, teilten die Verbände mit. Der Speicherpass werde bei der Übergabe der Photovoltaik-Speichersysteme an die Kunden ausgestellt. Der branchenweit anerkannte Pass könne dabei sowohl für Blei- als auch für Lithium-Ionen-Speichersysteme angewendet werden, heißt es weiter. Zudem biete der Speicherpass Vorteile bei der Beantragung der Speicherförderung. Die KfW Bankengruppe, über die die Speicherförderung des Bundes läuft, akzeptiere den Speicherpass als Ersatz für die Fachunternehmererklärung für die Auszahlung von Mitteln aus dem Programm. (Sandra Enkhardt)


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