Bauhaus-Solar-Award 2011 an Granada-Projekt verliehen

Kategorie: Politik und Gesellschaft, Architektur, Topnews

Ein Raumkonzept aus Spanien hat den diesjährigen Preis auf der Bauhaus-Solar 2011 in Erfurt gewonnen. Eine weitere Auszeichnung ging an zwei Studentinnen aus München.

Die Gewinnerin des 1. Bauhaus-Solar-Awards 2011

Die Gewinnerin des Bauhaus-Solar-Awards 2011
Foto: SolarInput/Neumann

Am frühen Abend sind in Erfurt die internationalen Preise auf der Bauhaus-Solar 2011 verliehen worden. Sieger des mit 7000 Euro dotierten Preises ist das Projekt „Sustainable Territorial Planning for the Campo Dalías Region“, das Maria de Mar Gonzales Duenas aus dem spanischen Granada eingereicht hat. Es überzeuge vor allem damit, dass es zeige, wie der Einsatz erneuerbarer Energien zum tragenden Element einer ganzheitlichen Planung und Strategie für eine ganze Region werden könne, sagte der Juryvorsitzende Michael Frielinghaus, der Präsident des Bundes Deutscher Architekten ist. Das Konzept sei auf jede Stadt und Regionalplanung – auch in Deutschland übertragbar. Die Solartechnik spiele dabei eine besonders wichtige Rolle, da sie vielfältig einsetzbar und modular aufgebaut sei, ergänzte Hubert Aulich, Vorstandschef von Solarinput und Solarvalley Mitteldeutschland, der den Preis überreichte.

Eine weitere Auszeichung ging an das Projekt „Facelift, Energetische Sanierung Charlottenhochhaus Stuttgart“. Franziska Militz und Carina Steidele von der Technischen Universität München erhielten für ihre Arbeit 3500 Euro. Alle weiteren neun Nominierten bekommen zudem eine Anerkennung der Stifter in Höhe von jeweils 500 Euro für ihre Projekte. Insgesamt hatten sich Studenten aus acht verschiedenen Ländern mit 41 verschiedenen Entwürfen um den Solar Award 2011 beworben. Der Preis zeichnet Architekt- und Design-Arbeiten aus, die vor allem auf den Einsatz erneuerbarer Energien setzen. Die Jury entscheidet nach einem zweistufigen Verfahren.

Die Bauhaus-Solar-Awards wurden zum zweiten Mal verliehen. Er richtet sich an Studenten und Absolventen aus verschiedenen Fachbereichen wie Architektur und Design. Die Preise sind mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und werden von Solarinput, Solarvalley Mitteldeutschland, dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und dem Europäischen Photovoltaik-Industrieverband (EPIA) gestiftet. Eine international besetzte Jury aus Architekten, Designern sowie Vertretern der Solarindustrie und Forschung hatte am Montag in einer halbtägigen Sitzung über die Preisträger entschieden. Die feierliche Verleihung erfolgte im Rahmen des 4. Internationalen Bauhaus-Solar-Kongresses in Erfurt. Knapp 350 Teilnehmer besuchten den ersten Tag der Veranstaltung. (Sandra Enkhardt)


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