Bad Staffelstein: Innovationspreise 2013

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Auch in diesem Jahr hat eine Expertenjury drei Produkte mit einem Innovationspreis ausgezeichnet. Dazu gehören ein Wechselrichter, ein Anschlusssystem für Photovoltaikmodule und ein Komplettsystem für die Gebäudeintegration, das Solarstrom und Solarwärme miteinander vereint.

Kloster Banz

Die Innovationspreise für das Jahr 2013 stehen nun fest.
Foto: Wikipedia/Presse03

Zum zwölften Mal hat eine Jury des Otti-Symposiums „Photovoltaische Solarenergie“ die besten Innovationen des Jahres ausgezeichnet. 19 Bewerbungen waren dieses Jahr eingegangen, mehr als in den letzten Jahren. Sie kamen unter anderem aus den Bereichen Wechselrichter, Batteriesysteme, Systemkomponenten und Dienstleistungen. „Die Bewerbungen waren in diesem Jahr insgesamt sehr gut“, sagte Heribert Schmidt, Senior Scientist für elektrische Energiesysteme am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, bei der Preisverleihung.

Wie in jedem Jahr wurden auch diesmal drei Produkte mit den begehrten Preisen ausgezeichnet. Auf Platz Nummer drei landete der Wechselrichter 020k-Sci des Herstellers Refusol. Die Jury begründet ihre Entscheidung mit dem exzellenten Wirkungsgrad des Wechselrichters, der unter anderem auf die im Gerät verwendeten Transistoren aus Siliziumkarbid zurückzuführen ist. Außerdem habe der Wechselrichter einen großen Eingangsspannungsbereich und sei bis zu einer Höhe von 4.000 Metern einsetzbar. Bei anderen Wechselrichtern gelten etwa 2.000 Meter als normal.

Der zweite Platz geht an das Anschlusssystem Sunclix mini dc von Phoenix Contact. „Was mich überzeugt hat, ist, dass es sich dabei um ein komplettes Anschlusssystem inklusive Anschlussdosen und Steckverbindern handelt“, sagt Schmidt vom Fraunhofer ISE. Zudem sei das System für den Installateur werkzeuglos montierbar und mit einem kompakten 11-Millimeter-Stecker auch platzsparend.

Den ersten Platz belegt in diesem Jahr ein Photovoltaik-Gesamtsystem für die Gebäudeintegration der Firma Galaxy Energy. Dabei handelt es sich um ein Energiekonzept speziell für Industriegebäude mit durchdachten konstruktiven Details. Das System führt die in den Photovoltaikmodulen entstehende Wärme ab und speichert sie in einem saisonalen Langzeit-Wärmespeicher. Durch die Kühlung der Module erhöht sich zum einen die Moduleffizienz, zum anderen wird auch die Wärme genutzt, was den Wirkungsgrad des Gesamtsystems noch weiter erhöht. (Michael Fuhs, Mirco Sieg)


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