Allianz will jährlich 350 Millionen Euro in Windkraft und Photovoltaik investieren

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Der Versicherungskonzern will künftig noch stärker auf erneuerbare Energien setzen. Seit 2005 investiert die Allianz Deutschland bereits in Wind- und Solarparks. Im Herbst 2014 überstieg die Gesamtsumme die zwei Milliarden Euro.

Windpark der Allianz Deutschland auf einer Blumenwiese

In mehr als 50 Windparks und sieben Solarparks hat die Allianz seit 2005 investiert.
Foto: Allianz Deutschland AG

Die Allianz Deutschland hat nun angekündigt, bei der Kapitalanlage vermehrt auf erneuerbare Energien zu setzen. Künftig sollten 350 Millionen Euro pro Jahr in Photovoltaik-Anlagen und Windparks investiert werden, teilte das Unternehmen mit. Bereits seit 2005 seien Erneuerbare Teil der Investmentstrategie. Erst im Herbst habe die Summe die Zwei-Milliarden-Euro-Marke überstiegen. Dieses Volumen sei bis April nochmals um fast 20 Prozent ausgeweitet worden und habe Ende April bei 2,4 Milliarden Euro gelegen. Das Portfolio der Allianz Deutschland umfasse mittlerweile mehr als 50 Windpark und sieben Solarparks, hieß es weiter. Der Strom aus diesen Anlagen würde ausreichen, um eine Stadt der Größe von München zu versorgen.

"Aus der Kapitalanlage in Wind- und Solarparks ergeben sich Vorteile gleich in mehrfacher Hinsicht. Im Sinne unserer Kunden diversifizieren wir die angelegten Gelder. Wir können mit solchen Investments das extrem niedrige Zinsniveau zumindest ein Stück weit ausgleichen und leisten zudem noch einen Beitrag zur Energiewende", erklärte Manfred Knof, Vorstandschef der Allianz Deutschland. Daher würden Investitionen in Erneuerbare auch gut zum Geschäftsmodell eines Versicherers passen.

"Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Wind- und Solarenergie auch künftig kontinuierlich steigen wird", sagt Jürgen Gerke, CEO der Allianz Capital Partners. Dies ist die Tochter, die die Investitionen für alternative Anlageformen managt. Nach Gerkes Aussage konzentrierten sich die Investitionen derzeit auf Deutschland, Frankreich, Italien und Schweden. Allerdings würden auch die Märkte in den anderen Ländern der Eurozone beobachtet. Die Allianz wolle dort investieren, sobald es die jeweiligen Marktbedingungen zuließen und sich gute Möglichkeiten eröffneten, so Gerke weiter. (Sandra Enkhardt)


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