Allianz von SMA und Danfoss ist unter Dach und Fach

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Die Kartellbehörden haben ihre Zustimmung für die Kooperation der beiden Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern gegeben. Bereits im Februar hatten die Unternehmen ihre Pläne veröffentlicht, wonach SMA das komplette Wechselrichtergeschäft von Danfoss übernimmt und die Dänen im Gegenzug sich mit 20 Prozent an dem deutschen Hersteller beteiligen.

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SMA und Danfoss haben nun den Kooperationsvertrag unterzeichnet.
Foto: SMA Solar Technology AG

Die SMA Solar Technology AG und Danfoss A/S haben nun den Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die kartellrechtlichen Freigaben würden bereits vorliegen, teilte der hessische Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern mit. Bereits im Februar verkündeten die beiden Unternehmen, dass SMA das komplette Photovoltaik-Wechselrichtergeschäft von Danfoss übernehmen wollen. Im Gegenzug beteiligt sich Danfoss mit 20 Prozent an SMA. „Ziel ist es, die Kostenposition der Unternehmen durch Skaleneffekte sowie die Nutzung der gemeinsamen Entwicklungserfahrung nachhaltig zu verbessern“, hieß es weiter. Bei dem deutschen Hersteller werden sich enorme Kosteneinsparungen von der Partnerschaft versprochen. „Wir werden durch die Zusammenarbeit im Entwicklungsbereich die Innovationszyklen beschleunigen und unsere Produktkosten systematisch senken", erklärte SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. Überdies sei mit der Danfoss-Übernahme auch noch die Stärkung des Marktsegments für mittelgroße Photovoltaik-Anlagen in Europa, den USA und Asien gelungen.

SMA werde den kompletten Service für alle installierten Danfoss-Wechselrichter übernehmen.„Danfoss wird in den kommenden Jahren insbesondere von der Bündelung des Einkaufsvolumens und den hohen Wachstumsraten der Photovoltaikindustrie profitieren. Synergien im Einkaufsbereich sollten ab 2015 in beiden Unternehmen zu jährlichen Einsparungen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich führen“, sagte Niels Christiansen, Vorstandschef von Danfoss. Das dänische Unternehmen will mit seiner Beteiligung an SMA sein Photovoltaik-Engagement fortsetzen. Für die 20-prozentige Beteiligung zahlt Danfoss mehr als 300 Millionen Euro. Dies sei der Kauf von 6,94 Millionen Aktien zu einem Preis von 43,57 Euro. Zudem gebe es die Verpflichtung von Danfoss in den kommen zwei Jahren keine weiteren SMA-Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. (Sandra Enkhardt)


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