Aleo Solar hofft weiter auf Investor

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Der brandenburgische Photovoltaik-Hersteller hat noch bis Ende März eine Finanzierungszusage von Bosch. Bis dahin braucht Aleo Solar einen Käufer für den 90-prozentigen Bosch-Anteil.

Aleo Solar Werk in Prenzlau

Aleo Solar braucht einen Investor für sein Werk in Prenzlau.
Foto: Aleo Solar AG

Für die Aleo Solar AG wird die Zeit knapp. Noch bis zum Ende des ersten Quartals hat das Photovoltaik-Unternehmen eine Finanzierungszusage von der Robert Bosch GmbH. Bis dahin muss Aleo Solar einen neuen Käufer präsentieren. „Wir sind in Verhandlung mit Investoren, die Gespräche laufen. Bis Ende März soll eine Lösung präsentiert werden“, sagte Sprecher Hermann Iding auf Anfrage von pv magazine. Er wollte sich zunächst nicht dazu äußern, was passiere, wenn dies nicht klappt. Der Bosch-Konzern hatte Ostern 2013 seinen Rückzug aus dem kristallinen Photovoltaik-Geschäft angekündigt. Zum Jahresende übernahm daher auch Solarworld das Werk von Bosch Solar in Arnstadt. Seinen rund 90-prozentigen Anteil an Aleo Solar will Bosch bis Ende März abstoßen.

Für die rund 600 Mitarbeiter im Prenzlauer Werk des Photovoltaik-Herstellers sei zudem die Kurzarbeit nun verlängert worden. Ursprünglich war die im Juli von der Agentur für Arbeit gewährte Maßnahme zum Jahresende ausgelaufen. Nun hofft Aleo Solar mit der Verlängerung die Zeit bis zum Abschluss der Investorensuche überbrücken zu können. (Sandra Enkhardt)


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