Offenbar Käufer für zentrale Vermögenswerte von Solarmax gefunden

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Der Schweizer Photovoltaik-Verband berichtet, dass ein Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum einen Asset Deal für zentrale Vermögenswerte der insolventen Sputnik Engineering AG plant. Beim Konkursamt Biel will man diese Meldung nicht bestätigen, solange der Vertrag nicht "niet- und nagelfest" ist.

Solarmax-Wechselrichter in einem Solarpark

Es soll einen Käufer für zentrale Vermögenswerte von Solarmax geben.
Foto: Atelier Lightning, 5742 Kölliken

Anscheinend gibt es einen Käufer für zentrale Vermögenswerte der insolventen Sputnik Engineering AG, auch bekannt unter dem Namen Solarmax. Der Schweizer Photovoltiak-Verband Swissolar verbreitete in der vergangenen Woche eine entsprechende Information. So solle „eine Firma aus dem deutschsprachigen Raum in Form eines Asset Deals zentrale Vermögenswerte aus der Sputnik Engineering AG in Liquidation kaufen“ wollen. Ziel sei die wichtigsten Funktionen weiterzuführen. Dazu gehörten der Kauf der Marke Solarmax sowie der IP, insbesondere der Hotline, der Reparaturservice sowie der Austauschpool. Teil des Asset-Deals sollen auch das Reparatur-Center in Deutschland sowie die Sputnik Engineering International AG sein, die nicht von der Insolvenz betroffen sei, heißt es in der Meldung von Swissolar. Der Käufer wolle auch die Portale Max Control und Max View weiterbetreiben. Für die Schweiz werde angestrebt, Garantieleistungen für für ausgefallene Geräte zu übernehmen. Zudem gebe es noch Neugeräte, die in laufenden Photovoltaik-Projekten zum Einsatz kommen könnten. Der Plan des Investors sehe ferner vor, dass auch wieder Solarmax-Wechselrichter produziert werden sollen.

Swissolar nennt aber nicht den Namen des Investors. Weitere Einzelheiten soll es erst auf der PV-Tagung von Swissolar in der kommenden Woche geben. Das Konkursamt Biel, dass für das Verfahren von Sputnik Engineering zuständig ist, wollte sich zum Verkauf nicht äußern, bevor der Vertrag „nicht niet- und nagelfest“ ist, wie ein Sprecher auf Nachfrage von pv magazine erklärte. Er sagte aber auch, es sei davon auszugehen, dass das Verfahren noch längere Zeit andauere, da auch noch ein Käufer für die Liegenschaften gefunden werden müsse. (Sandra Enkhardt)


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