GCL-Poly: Verkauf der nicht-solaren Geschäftssparten verzögert sich

Kategorie: Märkte und Trends, Topnews

Der chinesische Silizium- und Waferhersteller will sich auf das Photovoltaik-Geschäft konzentrieren. Der Verkauf der übrigen Segmente soll GCL-Poly etwa 460 Millionen Euro bringen, wobei die Umsetzung des Kaufvertrags noch auf sich warten lässt.

Waferproduktion von GCL-Poly in China

GCL-Poly will sich auf das Silizium-, Wafer- und das Photovoltaik-Projektgeschäft fokussieren.
Foto: GCL-Poly Energy

Die GCL-Poly Energy Holdings Ltd. hat vor einiger Zeit den Verkauf seiner nicht-solaren Geschäftsbereiche für umgerechnet etwa 460 Millionen Euro (3,2 Milliarden Renminbi) an die der Jiangsu Golden Concord Energy Co., Ltd angekündigt. Nun hätten beide Unternehmen einen Zusatzvertrag geschlossen, wonach der Verkauf bis Ende November abgeschlossen werden solle, teilte GCL-Poly nun mit. Es sei auch eine weitere Verlängerung möglich. Die Vereinbarungen des ursprünglichen Vertrags blieben aber unverändert bestehen.

Der chinesische Photovoltaik-Hersteller will sich künftig auf die Bereiche Polysilizium und Wafer konzentrieren sowie auf sein Downstream-Geschäft. Nach Angaben von Bloomberg hatte GCL-Poly im vergangenen Geschäftsjahr etwa 68 Prozent seines Umsatzes mit dem Solargeschäft gemacht. Zu den Assets die das chinesische Unternehmen nun verkaufen wolle, gehörten 17 Kraft-Wärmekopplungs-Kraftwerke, zwei Verbrennungskraftwerke sowie eine Windkraftanlage in China. (Sandra Enkhardt)


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